3 abgelegene Täler in Graubünden, die man besuchen sollte

Drei abgelegene Täler in Graubünden versprechen Erholung pur: Das Hochtal Avers, das Val Calanca und das Safiental.

Graubünden ist nicht nur der größte, sondern auch der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz: Im Durchschnitt leben hier nur 28 Menschen pro Quadratkilometer.

In abgelegenen Tälern gibt es auf Wanderwegen und Biketrails deshalb viel Platz für Urlauber und Erholungssuchende.

Avers-Cresta in Graubünden
Avers-Cresta im Avers-Hochtal in Graubünden – ©demateo_com

Tipp Nr. 1: Vom Hochtal Avers ins Bergalgatal – Mehr Murmeltiere als Menschen

Ein Tal, in dem man sich bestimmt nicht gegenseitig auf die Füße tritt, ist das Avers. Hier leben pro Quadratkilometer nur zwei Personen. Bekannt ist es, wenn überhaupt, für das Bergdorf Juf, das ganz hinten im Tal liegt.

Auf 2126 Metern ist es die höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung Europas. Heute leben dort im Sommer noch gut zwei Dutzend Familien. In Avers-Juppa startet auch der drei Kilometer lange Murmeltier-Lehrpfad ins Bergalgatal, eine der murmeltierreichsten Regionen der Alpen.

Hier ist es fast garantiert, einen der alpinen Nager aus nächster Nähe beobachten zu können. Wichtig zu wissen für Murmeltier-Fans: Zwischen 12.00 und 15.00 Uhr halten die Tiere meist ihren Mittagsschlaf.

Am Ende des einfachen und weitgehend flachen Weges erreichen die Wanderer die Alp Bergalga, wo im Sommer ein Hotel mit Restaurant geöffnet hat.

Weitere Infos gibt es hier: https://viamala.graubuenden.ch/de/aktivitaeten-erlebnisse/themenwege/murmeltierlehrpfad-avers

Bergsee im Val Calanca
Abgelegene Täler in Graubünden – Der Calvaresc-see in der Val Calanca – ©Aris Cereghetti

Tipp Nr. 2: Abgelegene Täler in Graubünden – Val Calanca: Nur mit der Seilbahn erreichbar

Das Calancatal liegt im Süden des Kantons und ist ein Seitental des Misox. Seine Flanken sind so steil, dass man in dieser Gegend auch noch am Anfang des 20. Jahrhunderts, als bereits überall Straßen für den Autoverkehr gebaut wurden, auf den Warentransport mit Maultieren setzte.

Zu den Dörfern Landarenca und Braggio führen bis heute keine asphaltierten Straßen. Man erreicht sie mit Seilbahnen oder wie anno dazumal zu Fuß über die alten Säumerwege.

Weil diese Pfade so lange benutzt wurden, sind sie in der Val Calanca besonders gut erhalten. Zudem verbinden sie ein kleines Dorf mit dem nächsten und bieten dadurch das perfekte Wegenetz, um das Tal zu Fuß zu erkunden. Das kann man zum Beispiel auf der Via Calanca machen.

Sie führt in drei Etappen vom letzten Dorf Rossa bis zum Talausgang bei Grono.

Mehr Infos hier www.viacalanca.ch und hier:  www.bnbcalanca.ch

Tenna im Safiental
Abgelegene Täler in Graubünden – Blick auf Tenna im Safiental – ©Stefan Schlumpf

Tipp Nr. 3: Abgelegene Täler in Graubünden  – Safiental: Eine Sackgasse – aber nur für Autofahrer

Von der Kantonshauptstadt Chur dauert die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ins Safiental nur eine gute Stunde. Ruhig ist es hier aber trotzdem. Das kleine Bergdorf Tenna mit seiner markanten Kirche thront weit oberhalb des Talgrunds auf einer natürlichen Terrasse.

Auf den ersten Kilometern ist das Tal eng; weiter hinten, in Turrahus, öffnet sich die Landschaft. Hier findet man auf einer Ebene die letzten verstreuten Bauernhöfe sowie die Endhaltestelle des Postautos.

Kurz danach ist Schluss – zumindest für Autofahrer. Für sie ist das Safiental eine Sackgasse. Wer hier weiterkommen will, muss die Wanderschuhe oder das Mountainbike dabeihaben.

Und das lohnt sich: Denn die Wanderwege und Biketrails, zum Beispiel über den Tomülpass nach Vals oder den Safierberg nach Splügen, hat man meist fast für sich alleine.

Mehr Infos hier www.graubuenden.ch/turrahus-vals und hier:   www.gasslihof.ch

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3 abgelegene Täler in Graubünden
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3 abgelegene Täler in Graubünden
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Graubünden ist nicht nur der größte, sondern auch der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz: Im Durchschnitt leben hier nur 28 Menschen pro Quadratkilometer. In abgelegenen Tälern gibt es auf Wanderwegen und Biketrails deshalb viel Platz für Urlauber und Erholungssuchende.
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