25hours ahoi! Auch wenn das 25hours Hotel Hafencity in Hamburg kein Schiff ist, grüße ich mein nächstes Ziel schon mal mit dem Seemannsruf aus der Ferne. Ich mache mich auf den Weg. Ich fahre nach Hamburg! An die Waterkant. In die Hafencity. Zum 25hours.

The english version is here (click!)

25hours Hotel Hafencity

Zum Glück wird es nicht „25hours“ dauern, bis ich in Hamburgs Hafencity bin. Noch stehe ich vor einem großen Hotel direkt am Potsdamer Platz in Berlin und lasse meinen Wagen vorfahren (mehr Infos im letzten Blog-Beitrag -> click!). Der riesige Kofferraum des Kia Sorento ist schnell gepackt. Das komplette Foto-Equipment, die Koffer und Taschen sind verstaut und das Navi verrät mir, daß ich für die knapp 300 Kilometer drei Stunden brauchen werde. Ohne Stadtverkehr ginge es wesentlich schneller. Die 200 km/h Spitzengeschwindigkeit kann ich auf der A24 leider nur etappenweise genießen (Baustellen!). Aber auch in der Stadt ist es schön, so komfortabel zu „kutschieren“, wie im Kia Sorento.

Auf nach Hamburg! Auf zum Hafen und in die Hafencity!

Der Kia Sorento in Hamburg

„25hours“: Das verspricht eine extra Stunde zum Verweilen. Oder die Extra-Stunde Schlaf. Oder das gewisse Extra an Hotel-Erlebnis. Oder, oder, oder… Auf jeden Fall nichts Gewöhnliches.

Abfahrt: Die Türen verriegeln automatisch mit einem hörbaren kurzen „klack“ und die Navigationsstimme führt mich sicher durch den Stadtverkehr. Es geht von der Spree an die Elbe. Von der Hauptstadt zum „Tor zur Welt“ und in die neue City am Hafen. Ich freue mich auf den Klang der Wellen am Elbufer, auf die Schreie der Seemöwen, die großen Pötte und den Duft der weiten Welt, den der Hafen ausströmt.

Ankunft vor dem 25hours Hotel Hafencity in Hamburg

25hours Hotel Hafencity mit Kia Sorento

Ankunft vor dem 25hours Hotel: Ich bin doch schon nach zweieinhalb Stunden in der Hafencity angelangt. Glück gehabt: Nicht nur die linke Spur auf der Autobahn war meistens frei, auch eine passend große Lücke direkt vor dem Haupteingang des Hotels hat sich gefunden. Es wirkt, als hätte man einen Parkplatz für den Kia Sorento freigehalten. Parken darf man dort aber leider nicht. Später werde ich den Wagen deshalb eine Etage tiefer in Deutschlands größte Tiefgarage (3400 Parkplätze) direkt unter dem Hotel fahren. Dank des großen Displays der Rückfahrkamera bahne ich mir ruck-zuck den Weg in eine Parkbucht direkt neben dem einfach zu findenden Hotel-eigenen Tiefgaragenzugang. Sehr praktisch.

Kia Sorento in Hamburg

Beim Betreten des Hotels kommt es mir vor, als wären Käpt’n Blaubär und Kuttel Daddeldu gemeinsam hier gewesen, um ein Hotel mit Hafen-Flair aus dem Boden zu stampfen. Und einen Ort zu schaffen, wo sich echte Seebären ebenso wohlfühlen, wie Landratten mit Hafensehnsucht. Erfunden haben es natürlich nicht diese beiden Seemannsgarn spinnenden Berühmtheiten, sondern die Macher der außergewöhnlichen Lifestyle-Hotelkette 25hours: Der bekannte Hamburger Hotelier Kai Hollmann, der auch die hiesigen Top-Hotels „The George“ und „Gastwerk“ betreibt, und drei Geschäftspartner aus der Branche, darunter CEO Christoph Hoffmann, der einmal gesagt hat, der fiktive Seemann Kuttel Daddeldu sei „tief verbunden mit der Seefahrt, eine gute Seele, aber auch raubeinig und etwas schlüpfrig. Und genau so sollte auch das 25hours Hotel Hafencity werden.“ Paßt. Genau so ist es auch geworden!

[Tweet „Ahoi! Das 25hours Hotel Hafencity in Hamburg – via @petervonstamm cc @25hourshotels #25hours #Hamburg #Hotel“]

In der Lobby wähne ich mich einen Augenblick an Bord eines Frachtschiffs, das auch Passagiere mitnimmt. Oder an ein Seemannsheim, das im Hafen ankernden Matrosen und Seebären eine Zuflucht mit festem Boden unter dem Füßen bietet. Ein Ort also, wo See und Hafen nicht weit sind, wo man sich geborgen fühlt und vieles an das Leben an Bord erinnert.

Die Lobby im 25hours Hotel Hafencity in Hamburg

25hours Hotel Hafencity

Über mir, an der sechs Meter hohen Decke, hängen allerlei unverkleidete Rohre. Zur Linken, hinter einer gemütlichen Sitzecke mit Bücher- und Zeitschriften-beladenen Couchtischen, bilden orangefarbene Schiffscontainer-Elemente mit Hapag-Lloyd Emblem eine Wand, in deren Aussparung ein langer Besprechungstisch Platz für 10 Personen gibt.

Das Arrangement erweckt den Eindruck, als sitze man inmitten eines Frachtcontainers. Bei meiner Ankunft sitzt dort gerade der „Kapitän“ – Verzeihung: die General Managerin  – und bespricht sich mit dem Smutje aus der Bordkombüse. Natürlich lässt es sich hier unter der Schiffsschraube an der Wand auch gut essen oder ein, zwei Bierchen trinken.

Zur Lobby gehört ein „mare Kiosk“ (re)

25hours Hotel Hafencity

Neben den Hapag-Containern befindet sich der Empfangstresen des Hauses, der aussieht, als hätte man ihn eilig aus ein paar Brettern und Holzkisten vom Hafen zusammengenagelt. Sieht aber nur so aus. Ist natürlich beste Schreinerarbeit. Darüber begrüßt ein Schild die Gäste mit „Willkommen in Hamburg“. Vor dem Tresen, auf den Boden gemalt, der gelbe Schriftzug „Check-in“. Wie an Bord von Schiffen oder unter Seefahrern üblich, werden die Gäste von den netten Deerns am Empfangstresen überwiegend geduzt. Hier ist Lockerheit angesagt, kein steifer Firlefanz. Wer’s nicht mag, soll’s einfach sagen. Auch kein Problem.

„Willkommen in Hamburg“ – am Check-In des 25hours Hotel Hafencity in Hamburg

25hours Hotel Hafencity

Am anderen Ende der Lobby, vom Hoteleingang aus rechts, erstreckt sich das Restaurant mit dem schönen Namen „Heimat“, das – je nach Tageszeit – mal zum Frühstücksraum, mal zur Bar oder zur Lounge mutiert. Dahinter die Fahrstühle, deren Kabinen aussehen wie überdimensionale Holzkisten, die den Gast per Lastenkran nach oben transportieren.

Restaurant „Heimat Küche + Bar“ im 25hours Hotel Hafencity in Hamburg

25hours Hotel Hafencity

Fahrstuhlkabine im 25hours Hotel Hafencity

Fahrstuhl im 25hours Hotel Hafencity

Eine Etage höher warten drei Räume zum Chillen, Relaxen oder Arbeiten auf die Gäste: Im „Club Room“ kann man auf mit Turnhallenspringbock-Leder bezogenen Möbeln und Sofas abhängen, am Tischkicker spielen und kostenfrei Tee trinken. Wer’s nicht lassen kann, darf im „Radio Room“ nebenan Workingstations mit iMacs, Drucker und Skype-Kabine nutzen. Und wer wissen will, wie „die Alten früher“ im analogen Vorzeitalter von CD oder iPod echte Schallplatten aufgelegt haben, der kann das im „Venyl Room“ und seiner Plattensammlung gerne an den Turntables, oder besser: „Plattenspielern“ selbst ausprobieren. Leider ist das auch der Raucherraum des Hotels; also nicht für alle Gäste geeignet. Sollte die Hotelleitung mal drüber nachdenken…

„Club Room“

Club Room im 25hours Hotel Hafencity

Das 25hours Hotel Hafencity

Der „Radio Room“ im 25hours Hotel Hafencity in Hamburg

Radio Room im 25hours Hotel Hafencity

Ich betrete mein Zimmer in der 4. Etage, das im 25hours Hotel Hafencity „Koje“ genannt wird. Kuttel Daddeldu muß mit seinen Freunden auch schon hier gewesen sein. Seefahrer auf Landgang scheinen sich an der Tapete verewigt zu haben. Kleine und große Zeichnungen, manche schlüprig, andere komisch, zeugen von großen und kleinen Abenteuern auf See und in den Häfen, von Heimweh und Fernweh. Von harten Jungs, leichten Mädchen, fernen Ländern, der Liebe zur See und reichlich Seemannsgarn. Nachzulesen auch im Logbuch, das in allen 170 Zimmern ausliegt.

Zimmer („Koje“) im 25hours Hotel Hafencity in Hamburg

25hours Hotel HafencityIm Bad mit „Astra-Herz“ dient ein „Pütz“ mit Tau als Mülleimer – und an der Tapete wurde „Anna“ verewigt…

25hours Hotel Hafencity

„Durst ist schlimmer als Heimweh“…

25hours Hotel Hafencity

Jede Koje hat mindestens eine Tapete mit Illustrationen, wie in meinem Zimmer. Extra angefertigt für dieses Hotel. So, wie auch der aufgeklappte Überseereisekoffer, der jeder Koje als Arbeitsplatz dient und von einem lokalen Schreiner für das Hotel angefertigt wurde. „Durst ist schlimmer als Heimweh“ steht auf meinem „Seereisekoffer-Schreibtisch“. Noch so eine Matrosen-Weisheit. Die Rettung steht gleich oben drauf. Eine kühle Flasche Bier im Eiskübel wartet zur Einstimmung auf mich. Na denn: Prost!

Sit down and wait for superman“ oder: „let’s spend the night together…

Das 25hours Hotel Hafencity

25hours Hotel Hafencity

Nein, halt, ich will doch noch in den Hafen, und zwar mit dem Auto. Da werde ich doch nicht voreilig zur Flasche greifen. Obwohl die Highlights der Hamburger Hafencity vom Hotel aus alle bequem zu Fuß erreichbar sind, ist die andere Elbuferseite nicht so leicht ohne Pkw zu erkunden. Man kommt zwar mit einer der günstigen Elbfähren recht einfach über den Fluß, zum Beispiel zum Theater im Hafen, wo seit Jahren der König der Löwen brüllt. Wer aber zu den großen Pötten will oder mal echte Frachtcontainer anfassen möchte, der braucht einen eigenen fahrbaren Untersatz.

Spritztour mit dem Kia Sorento im Hamburger Hafen

Der Kia Sorento in Hamburg

Hafen-Exkursion: Mit dem Kia Sorento geht es zunächst zum Kreufahrtterminal und die Unilever-Zentrale schräg gegenüber…

Am Kreuzfahrtterminal Hafencity

Der Kia Sorento in Hamburg

Vor der Unilever Deutschland Zentrale in der Hafencity

Der Kia Sorento in Hamburg
…und dann ein Stück die Elbe entlang Richtung Osten, danach über die Elbbrücken, die die Norderelbe queren, und weiter Richtung Westen bis zum Hafenmuseum, wo man Hafengeschichte erleben kann.

Der Kia Sorento in Hamburg

Vorbei an Strassenzügen, in denen tausende Container gestapelt werden, geht es weiter durch das gigantische Hafengebiet zum alten Sankt Pauli Elbtunnel in der Nähe des Theaters am Hafen. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die markanten Gebäude der Hafencity mit Elbphilharmonie, Marco Polo Tower und der Unilever Deutschland Zentrale.

Blick auf die Elbphilharmonie

Der Kia Sorento in Hamburg

Abends im Hamburger Hafen

Der Kia Sorento in Hamburg

Inzwischen wird es dunkel. Da lohnen die Weiterfahrt über die Köhlbrandbrücke und ein Abstecher zu den Container-Terminals von Eurogate und HHLA am Burchardkai. Nirgendwo sonst ist man den richtig großen Pötten so nah, wie hier. Abends, wenn die riesigen Frachtschiffe be- und entladen werden, sind die illuminierten Containerriesen und Krane besonders sehenswert.

[Tweet „Mit dem Kia Sorento in Hamburg – via @petervonstamm cc @Kia_Deutschland #kia #Hamburg“]

Mit dem Kia Sorento vor einem Containerfrachter am Eurogate Terminal im Hamburger Hafen

Der Kia Sorento in Hamburg

Was für ein Ausflug!

Der Hunger ruft! Zurück im Hotel gehe ich noch schnell ins „Heimat“. Zum Glück habe ich reserviert, sonst sähe ich alt aus. Das Lokal ist pickepacke voll – wie so oft, sagt man mir. Rustikale Stühle und Tische dominieren den Raum. Einige Gäste sitzen auf Halbmeter-hohen dicken Teppich-Stapeln. Von der Decke strahlen große eckige Hängelampen warmes Rot auf die Gäste. Am äußeren Ende sorgt ein DJ für coole Loungemusic, die mit fortgeschrittener Stunde in Hiphop übergeht. Ja, das Interieur hat Lagerhallen-Charakter. Aber mit Stil. Alles ist gut ausgesucht und aufeinander abgestimmt. Ich probiere mal Labskaus (wenn schon, denn schon)! Sieht interessant aus, schmeckt aber überraschend gut! Dazu ein Bier. Es geht mir verdammt gut!

Abends Labskaus mit Spiegelei, morgens Früchte und Elbgold-Kaffee

25hours Hotel Hafencity

Aufwachen am nächsten Morgen. Durchs Fenster dringen die Schreie der Möwen im Hafen. Was für ein Ausblick aus meinem Zimmer, pardon: meiner Koje: Marco Polo Tower, Unilever-Zentrale und Kreuzfahrtterminal werden vom Rot der aufgehenden Sonne gestreift. Der Duft des Hafens steigt in meine Nase. Fernweh! Schnell noch ein Frühstückskaffee unten im Restaurant „Heimat“. Best Coffee ever! Marke „Elbgold“, einer auf fair trade spezialisierten Hamburger Kaffeerösterei. Danach Abfahrt. Der Kia Sorento ist startklar und ich verlasse das 25hours Hotel Hafencity. Nach 25 hours. Schön war’s. Ungewöhnlich und schön!

Blick aus meinem Zimmer im 25hours Hotel Hafencity in Hamburg. Das Riesenrad steht vor dem Kreuzfahrtterminal. Daneben die Unilever Zentrale und rechts der Marco Polo Tower

Das 25hours Hotel Hafencity

In Hamburg sagt man „Tschüss“! Tschüss 25hours Hotel Hafencity!

Kia Sorento und 25hours Hotel Hafencity

Text und Fotos: © Peter von Stamm  Abdruck nur nach Genehmigung !

Kontakt zum Hotel:
25hours Hotel Hamburg HafenCity
Überseeallee 5
20457 Hamburg
Tel: +49 40 25 77 77 0
hafencity@25hours-hotels.com
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